Der Haupteingang liegt in der Dannebrogsgade an der Nordseite des Odenser Hauptbahnhofs. Neben dem Eingang steht ein großes Flügelrad.
Gleich hinter dem Eingang liegt der Museumsladen mit Andenken, Büchern, Videos, Spielzeug, Modellbahnen, Postern u. v. a. m. Außerdem kann man Eis und Erfrischungen kaufen.
In der Museumshalle gibt es zwei Abteilungen für unsere Gäste:
Im Erdgeschoss sind Lokomotiven und Wagen auf Eisenbahngleisen ausgestellt. Auf dieser Ebene liegen auch Toiletten und ein Bereich, wo man mitgebrachte Speisen einnehmen kann. Der Balkon über den Gleisen dient für historische Ausstellungen, Spielbereiche, Café u. a. m.
Im Freien ist Platz für verschiedene Aktivitäten wie Fahrten mit der Minibahn und Nostalgiezügen. Außerdem sind auch hier Wagen u. a. m. ausgestellt.
Die Museumshalle ist 5.000 m2 groß. Sie wurde 1955 als Lokbetriebswerk errichtet, später mehrfach umgebaut und ist heute ein heller großer, interessanter Ausstellungsraum.
Die Minibahn fährt bei schlechter Witterung durch die Halle - Abfahrt am Gleis vor der großen Glaswand.
Der Rundgang führt an mächtigen Dampfloks, interessanten Wagen und Bussen vorbei und durch interessante Sonderausstellungen über Fähren, königliche Salonwagen u. a. m.
Wir beginnen mit einem der ältesten Ausstellungsstücke: „Gamle Ole“, einer kleinen Rangierlok von 1869. Bei besonderen Anlässen dampft die Lok auf dem Museumsgelände herum.
Hinter Gamle Ole stehen Güterwagen aus Holz. Sie leisteten Schwerarbeit beim Gütertransport von und zu den neuen Fabriken, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts heranwuchsen. Die Eisenbahn war eine der Voraussetzungen für die Entwicklung der modernen Industriegesellschaft.
Dänemarks älteste bewahrte Lokomotive H40 - auch als Jacob bekannt - wurde 1868 von der berühmten Stephenson-Fabrik gebaut.
Zusammen mit Jacob ist ein Personenwagen von 1868 zu sehen - eingerichtet mit Abteilen der II. und III. Klasse.
Auf Gleis 3 stehen bis zum Sommer 2010 eine Lokomotive, die 1910 für die Stubbekøbing-Nykøbing-Nysted-Bahn 1910 gebaut wurde, und ein überaus sorgfältig restaurierter Personenwagen der Ryumgaard-Gjerrild-Grenaa-Bahn (1911).
Die Draisinen wurden von den Bahnarbeitern benutzt, die die Strecken bauten und in Stand hielten. Im Sommer können die Gäste ihre Kräfte an einer Handhebeldraisine auslassen.
Das Szenario des Bahnhofs „Slotsløkken“ stammt von ca. 1900. Am Bahnsteig halten Wagen der III., II. und I. Klasse.
Der enorme Schneepflug wurde 1869 fast völlig aus Holz konstruiert. Er war notwendig, damit die Züge auch in den harten Schneewintern verkehren konnten.
Am einen Ende des Gleises hält ein Zug des Kopenhagener Nahverkehrs. Die Passagiere kehren von einem Sommerausflug vom „Dyrehavsbakken“ nördlich von Kopenhagen zurück. Man kann bei ihnen im Abteil Platz nehmen.
Am anderen Ende des Gleises hält eine weitere Stephenson-Lok, B45 (1869).
Der Wagen von 1868 hat Abteile der III. Klasse - man kann die Holzbänke ausprobieren und einen Blick in den Damensalon werfen, wo den fluchenden und Kautabaksaft spuckenden Herren der Zutritt verwehrt war.
Steigen Sie in den liebevoll restaurierten Salonwagen ein, den die Allerreichsten mieten konnten. Er wurde u. a. von der russischen Zarin Dagmar zu Familienbesuchen in Dänemark benutzt.
Der dunkelblaue Wagon-Lits-Speisewagen von 1943 ist eines der wertvollsten Kleinodien des Museums.
Bestaunen Sie die Küche, wo auf 6 m_ das Essen für die vielen Gäste zubereitet wurde.
Oder werfen Sie einen Blick in die Restaurants, wo exquisite Menüs mit drei Gängen oder à-la-carte-Gerichte z.B. auf Reisen von Frankreich nach Italien serviert wurden.
Beim Speisewagen ist eine Sonderausstellung über Wagon-Lits und den Orientexpress mit Modellzügen, Plakaten u. a. m. zu sehen.
Die Schnellzuglokomotiven P 931 (1910) und E 994 (1950) sind die größten Dampfloks des Museums.
Der Führerstand beider Dampfriesen ist zugänglich. Der Lokführer hatte seinen Platz rechts in Fahrtrichtung. der Heizer arbeitete links.
Der liebevoll restaurierte Ford V8 von 1930 war ein standesgemäßes Fahrzeug für die höheren Bahnbeamten.
Eine Sonderausstellung und der ganz außergewöhnliche Triangel-Bus (1935 gebaut von De forenede Automobilfabrikker in Odense) schildert die Überlandsbusse der DSB.
Auch Dieselloks sind vertreten: die Mx 132, dänische Hochtechnologie von 1932.
In der klassischen „Rundnasen“-Diesellok von 1956 kann man den Motor, den Generator und die übrige Technik aus nächster Nähe in Augenschein nehmen.
Man kann auch in den Führerstand klettern und eine „Fahrt“ quer über Fünen machen. Man sieht, welchen Zügen man Mitte der 60er Jahre auf der Strecke begegnen konnte.
Die Geschichte der Fähren mit vielen Einzelheiten wird in einem großen Eisenbahnwaggon geschildert. Hier sind Schautafeln mit Fotos und Texten sowie Modellen und Objekte von den alten Fähren ausgestellt.
In einer besonderen Halle stehen die meisten Fährenmodelle des Museums - insgesamt von ca. einem Drittel aller Fähren der DSB im Laufe der Zeit. Viele der Modelle sind von einzigartiger Qualität und höchst naturgetreu.
Der Damensalon von der „Prins Christian“, dem Flaggschiff der Ostseeroute von 1903, wurde wieder hergerichtet.
1934 nahm der Kopenhagener Nahverkehr den elektrischen Betrieb auf. Im Eisenbahnmuseum ist der Motorwagen der ersten elektrischen Zugeinheit zu sehen.
Eine Sonderausstellung schildert an Hand von Modellen, Filmen und Bildern die elektrischen S-Züge in Kopenhagen.
Eine große Sektion ist den Sonderausstellungen über die königlichen Salonwagen gewidmet. Hier wird die Geschichte der Bahnreisen des Königshauses von 1844 bis in unsere Zeit geschildert. Neben Bildern und sonstigen Objekten sind vier königliche Salonwagen ausgestellt.
Der Prunkwagen Frederiks VII. von 1854 der jütländisch-fünische Salonwagen, der als Gartenlaube in Thy endete!
Der „Plüsch- und Troddel“-Wagen Christians IX., der seeländische Salonwagen von 1871, der u.a. benutzt wurde, wenn Monarchen aus ganz Europa die Königsfamilie auf Schloss Fredensborg besuchten.
Der Wagen Christians IX. von 1900 ein Palais auf Rädern. Auch benutzt von Frederik VIII. und Christian X. Se 360° panorama OBS: ca. 3 Mb.
Der Wagen Christians X. von 1937. Schlicht und funktional. Auch benutzt von Frederik IX. und Margrethe II. bis Herbst 2001.
Der Bereich um den Bahnhof Dronning Louises Station ist oft der Ausgangspunkt von Ferienaktivitäten wie z.B. Fahrten mit der Draisine und Nostalgiezügen.
Außerhalb der Saison werden hier z.B. Güterwagen ausgestellt.
Im Museum finden Sie auch die kleine orange Lokomotive „Traktor 57“, die im Film „Die Olsen-Bande auf der Spur“ eingesetzt wurde. Nehmen Sie selbst den Führerplatz ein.
Die Garten-Modellbahn ist in der Regel in den Sommer- und Herbstferien in Betrieb.
Ein Balkon ragt über die Ausstellung hinaus und bietet einen Blick auf Wagen und Lokomotiven.
Am 4. Oktober 2006 eröffnete Kronprinz Frederik auf dem Balkon eine neue interessante Ausstellung über die dänischen Eisenbahnen mit vielen Filmen, Modellen und Szenarios.
Die Entwicklung der Bahnen wird bis zu den Ursprüngen in England im frühen 19. Jahrhundert zurückverfolgt...
...und bis hin zu modernen Zügen unserer Zeit und dem Wettbewerb mit dem Auto geschildert.
Gleisbau damals und heute mit Bahnarbeitern, originalen Gegenständen und vielen aufschlussreichen Videosequenzen. An einem Touchscreen können die Gäste selbst die Entwicklung der Bahnen verfolgen
Durch Poster, Videosequenzen und Szenarios wird der Gütertransport geschildert.
Nehmen Sie Platz im Abteil eines Intercity, der den Bahnverkehr in den 1970er Jahren revolutionierte.
Reizvolle, genaue Modelle - auch von ganz modernen Zügen.
An anderer Stelle af dem Balkon fahren HO-Modellbahnen.
Auf einer der Anlagen kann man die Züge mit Hilfe der Stimmer steuern.
Außerdem sind hier Computer mit Eisenbahnspielen aufgestellt.
Schließlich gibt es auf dem Balkon einen großen Bereich mit jeder Menge DUPLO-Steinen, Zügen und Schienen. Hier können die Kleinen nach Herzenslust spielen.
Cafeen liegt ebenfalls auf dem Balkon. Von hier aus hat man einen Blick über die Ausstellung und das Leben und Treiben auf dem Hauptbahnhof von Odense. Die Cafeteria ist in der Hochsaison geöffnet. Zu anderen Zeiten kann man hier sein mitgebrachtes Essen verzehren.
Auf dem Vorplatz des Museums unweit des Eingangs stehen im Sommer Cafétische zur freien Verfügung.
Bei guter Witterung fährt die Minibahn mit Kindern und Erwachsenen vom Vorplatz ab.