Neuheiten


Das Dänische Eisenbahnmuseum als Modell
Im August 2004 feierte das Museum den 50. Jahrestag der Indienststellung der ersten Diesellok der Baureihe MY. Aus diesem Anlass bekam die museumseigene MY 1011 Besuch von Schwester-Loks aus Norwegen, Belgien, Luxemburg und sogar aus Ungarn. Außerdem nahm eine große Zahl von Voll- und Halbschwestern der Diesellok aus Norwegen, Schweden und Dänemark teil. Die Veranstaltung war einer der bislang größten Erfolge des Museums mit Besuchern aus ganz Europa.

Die äußerst kostspielige Reise der ungarischen Lok wurde vom Museum und von Klaus Korbacher aus Nürnberg gesponsert. Klaus Korbacher – oder ”Nohab-Pappi”, wie er sich nach der schwedischen Fabrik, die die MY-Loks baute, gern nennt – hat nun dem Museum ein großzügiges Geschenk zur Erinnerung an das große Dieseltreff 2004 gemacht. Es handelt sich um ein unglaublich detailliertes Modell des Rundlokschuppens des Museums im Maßstab 1:220 – auch Spur Z genannt. Das Modell wurde von Korbachers ungarischem Freund Iván István gebaut und zeigt den Zustand während des Treffs im August 2004 mit den vielen Dieselloks um die Drehscheibe herum, den vielen Gästen – darunter Korbacher und das ungarische Lokpersonal – mit der Minibahn, die auf dem Museumsgelände fährt, mit dem mitgeführten Schlafwagen der Ungarn, mit der Gartenbahn und allen nur erdenklichen Details. Das Modell ist nun im Museum zu sehen.


The Art of the Poster - Plakatkunst von London Transport
Seit vielen Jahren verfolgen London Underground und ihre Nachfolger London Transport und Transport for London den Grundsatz, ihre Plakate von den besten Künstlern und Designern ihrer Zeit entwerfen zu lassen.

Viele davon hängen nun in der kolossalen Sammlung des London Transport Museums. Die allerbesten wurden 2008 auf einer retrospektiven Sonderausstellung in London unter dem Titel „The Art of the Poster - A Century of Design“ gezeigt. Die Ausstellung wurde später in Dresden wiederholt.

Vom 15. Juni bis 15. September 2010 ist „The Art of the Poster - Plakatkunst von London Transport“ nun im Dänischen Eisenbahnmuseum zu sehen.

Wie in der ursprünglichen Ausstellung sind zahlreiche originale „artworks" (Druckvorlagen) zu sehen. Als Besonderheit sind für die Ausstellung im Dänischen Eisenbahnmuseum jedoch viele gedruckte Plakate hinzugekommen, so dass man den Prozess vom Atelier des Künstlers bis zum fertigen Plakat verfolgen kann. Dazu trägt zusätzlich dokumentarisches Material über die einzelnen Künstler bei. Die Ausstellung besticht durch eine überwältigende Vielfalt von Materialien, Stilarten und Techniken.

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